Sunday, April 30, 2006

Gedanken

Positive Elemente nachhaltiger Entwicklung:

- Fair trade Produkte (Z.B. Max Havelar, Switcher, usw.)
- Fair trade Produkte finden zunehmend auch Platz bei Grossverteiler
- Einsatz von diversen Organisationen, wie EVB usw.
- Es bestehen verschiedenste Lehrmittel zum Thema Reich- Arm.

Defizite:


- Nicht alle Menschen können sich Fair trade Produkte leisten
- Es gibt immer noch viel zu viel Billig-Produkte zu Dumpingpreisen.
- Unsere Luxusgüter werden zum Teil auf Kosten anderer Menschen hergestellt.
- Die Arbeiter erhalten verhältnismässig immer noch zu wenig Lohn. Der Gewinn von
Produkten bleibt meistens bei wenigen mächtigen Menschen aus Industrienationen.

Ein Beispiel aus dem Alltag:


Aktion bei Tschibo: T-Shirt für 8 Franken!
Dieses Shirt ist kaum in der Schweiz hergestellt worden. Bei genauerer Betrachtung des Kleidungsstückes wird ersichtlich, dass es in China produziert worden ist. Unter welchen Umständen? Sind diese sozial und gesundheitlich zumutbar? Kann die Näherin mit ihrem Lohn überleben? Wird sie die Familien ernähren können? Hat sie Zeit um mit ihren Kindern zu spielen? Müssen ihre Kinder auch arbeiten, dürfen sie die Schule besuchen? Kann die Familie die Schule überhaupt bezahlen?

Mein neunjähriges Nachbarmädchen sehe ich einige Tage später mit diesem Shirt auf der Strasse Seil springen. Ihre Familie stammt aus Ex- Jugoslawien. Beide Eltern müssen arbeiten, um den Kindern Rollerblades zu ermöglichen. Bis vor einigen Monaten lebte diese Familie in einer preisgünstigen Dreizimmerwohnung. Die drei Geschwister, 12, 9 und 3 Jahre alt, mussten sich ein Zimmer teilen. Jetzt reicht das Einkommen der Eltern immerhin für eine Vierzimmerwohnung.

Während ich dem Mädchen zuschaue, geniesse ich ein Stück Max Havelar Schokolade. Wunderbar, ich unterstütze somit die Bauern im fernen Land und garantiere ihnen einen fairen Lohne und gerechte Arbeitsbedingungen. Ich kann mir dieses Produkt leisten. Das Nachbarmädchen ist ins Haus verschwunden und kehrt nach einer Weile mit einer Reihe Migros- Budget Schokolade, -.45 Rappen die billigste Ausführung, zurück.

Das Thema Armut löst in mir eine gewisse Ohnmacht aus, denn es ist so komplex.

Wocheninput Nummer 1

Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld
Wo finde ich in meinem alltäglichen Leben und Umfeld positive Elemente nachhaltiger Entwicklung? Wo entdecke ich Defizite? Was lösen diese Erkenntnisse in mir aus?
Was bedeuten diese Entdeckungen oder Nicht-Entdeckungen für unser Gruppenblogthema?

Definition Armut

"Armut bezeichnet den Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das gewissen Minimalstandards entspricht. Die Maßstäbe für diese Standards und die Vorstellungen über die Ursachen von Armut sind örtlich und zeitlich sehr verschieden. Die WHO definiert Armut nach dem Einkommen. Danach ist arm, wer monatlich weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens (Median) seines Landes zur Verfügung hat. Die Armutsgrenze in Deutschland nach Maßstäben der Europäischen Union lag 2003 bei 938 Euro (60% des mittleren Einkommens).

Neben dem Einkommen können auch andere Merkmale der Armut herangezogen werden, zum Beispiel, ob der Haushalt genügend Geld für Heizung, regelmäßige Mahlzeiten, ausreichende Kleidung und andere lebensnotwendige Dinge hat.

Im theoretischen Grundverständnis unterscheiden sich ökonomische Konzepte, die Armut als Mangelversorgung mit materiellen Gütern und Dienstleistungen verstehen, von soziokulturellen Konzepten, die auch nichtmaterielle Bedürfnisse thematisieren (z.B. das Fehlen ausreichender Bildungsmöglichkeiten)."(http://de.wikipedia.org/wiki/Armut)

Tuesday, April 25, 2006

In unserem Blogg macht sich unsere Gruppe Gedanken über Reich - Arm Arm - Reich!