WI 22
Es war sehr spannend zu sehen was in diesem Bereich alles getan wird in der Forschung und vor allem, dass sehr praxisnah geforscht wird. Das find ich wirklich super.
Es war auch spannend zu sehen was für Projekte mit den Kindern z.T. in der Unterstufe durchgeführt werden können.
Jedoch fand ich es ein wenig schade, dass ich eher „erdrückt“ als ermuntert wurde. Es wäre sicher gut gewesen, mit ganz kleinen Beispielen zu zeigen, wie man vorgehen könnte und uns zeigen, dass es vor allem auf die eigene Haltung ankommt.
Ich hatte mir von dieser Lernbar gewünscht, dass ich zusätzlich ermuntert würde und praktische Tipps erhalten würde. Dies ging auf kosten der Forschungsstudienpräsentation ein wenig verloren, was ich schade fand.
Den Aufsatz von Otto Herz habe ich noch nicht zu Ende gelesen. Was mir dabei jetzt schon gefällt ist die Art und Weise der Betrachtung. Was für mich so viel heisst wie, ganz konkret und natürlich die Situation so aufzeigen wie sie ist, und was man in der Bildung machen kann.
Nachhaltige Entwicklung sollte beispielhaft aber nicht „alibimässig“ in der Schule gelebt werden. Wie Herz schreibt, geht es nicht darum zu erklären was es ist, sondern viel mehr zu leben.
WIE IST DIES AN DER PHR?Ich habe mir Gedanken gemacht, ob wir während dieser 3 Jahre Ausbildungszeit an der PHR kontinuierlich und eben auf natürliche Weise die nachhaltige Entwicklung erlebt haben.
Leider bin ich zum Schluss gekommen, dass dies nicht der Fall war.
Wieso kam der Begriff nachhaltige Entwicklung erst im letzten Semester zu tragen? Wäre es nicht sinnvoller dies an den Anfang zu setzen, damit nachher während der Ausbildungszeit darauf aufgebaut hätte werden könnte?
Vielleicht wären einige Dozierende auch froh gewesen bei einigen Veranstaltungen dabei zu sein, um ihr eigenes Handeln zu überdenken.
Bilder wie ein MuU Dozent welcher ein Stapel Papier einfach in den Abfalleimer statt ins Altpapier wirft, oder ein Unterrichtsraum in welchem die Fenster geöffnet sind, währenddem geheizt wird, sind für mich sehr fragwürdig. Kleine Sachen? Vielleicht! Und trotzdem könnten sie auch anders prägen. Indem eben genau auf Kleinigkeiten geachtet würde.
Michèle