Sunday, June 18, 2006

Meine Motivation nachhaltig zu handeln

- Den Kindern eine Zukunft zu ermöglichen
- Mich für die Menschenrechte einsetzen
- Achtung vor anderen Lebewesen
- Die Schönheit der Natur

Konkret nachhaltig handeln:

Mein Ziel war es Leute, die absichtlich Abfall auf den Boden werfen anzusprechen: „Entschuldigung, Sie haben da etwas verloren!“ Leider beobachtete ich in den letzten Wochen keine solche „Tat“. Ich war positiv überrascht, und doch, von irgendwoher muss doch all der Abfall kommen, der auf dem Boden liegt.

Doch welch freudiges Erlebnis: Heute Morgen konnte ich eine Frau beobachten, die eine auf der Strasse liegende Bierflasche aufhob und in einen Eimer warf. Ich begab mich zu ihr und sprach sie an: „Hey, das finde ich super von Ihnen!“ Nun, die Frau liess darauf ihren ganzen Ärger über jene Leute an mir aus, die all den Abfall liegen lassen.

Thursday, June 15, 2006

WI 24

Nachhaltige Schule – was ist das?

Als Mensch und als Lehrperson möchte ich mein Leben so leben, dass ich auf meine Handlungen und deren Auswirkungen achte und diese überdenke und eventuell verändere.
Der Zukunftsrat finde ich eine tolle Sache. Die Anliegen der Kinder werden dort aufgenommen, diskutiert und teilweise umgesetzt.

Meine Visionen einer zukunftsgerechten und nachhaltigen Entwicklung gehen ständig vorwärts. Ich denke, dass es Visionen sind die man überall auf der ganzen Welt wieder finden kann und die Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Sprache, Religion oder anderes teilen.
- Rücksicht
- Liebe
- Gerechtigkeit
- Lebensqualität
- …

Nachhaltige Entwicklung beinhaltet für mich genau diese und zahlreiche andere Werte. Werte sind Visionen und Ziele die ich erreichen möchte.

An meinem Arbeitsplatz werde ich ganz sicher auf
„kleine alltägliche ökologische Wichtigkeiten“ schauen. Das heisst:
o Abfalltrennung und zwar konsequent. (Nicht nur gerade wenn praktisch…)
o Energie sparen (Licht, Wärme, Wasser)
o Nahrung (Herkunft, …)

„kleine alltägliche soziale Wichtigkeiten“ schauen. Das heisst:
o Aufeinander Rücksicht nehmen
o Miteinander Gespräche (positive oder negative) führen
o eine Vertrauensbasis aufbauen
o sich als Teil der Gemeinschaft verhalten
o keine Autorität zu missbrauchen

„kleine wirtschaftliche Aspekte“ aufgreifen. Das heisst:
* bei Anschaffungen auf Kosten/Nutzen Ertrag schauen.
* bei Anschaffungen auf nachhaltige Produktion schauen (Max Havelaar)
* Regionale Produkte fördern

Michèle

WI 23 (13.6.06)

Wir sind Teil der Natur, aber sind wir uns dessen bewusst?

Jetzt wo die Sonne wieder scheint, verbringe ich viel Zeit am See. Ich geniesse es die Füsse in ein Becken zu strecken, in welchem sich zahlreiche Lebensprozesse abspielen. Für einige Minuten strecke ich Teile meines Körpers in ein Lebensraum. Das Wasser stammt von den Bergen und vom Regen. Einige Tropfen haben schon sehr viele Orte gesehen ehe sie im Bodensee landen. Auch die Tiere die im Wasser tummeln haben oft eine lange Reise hinter sich. Es gibt aber auch jene, die sich nur im See wohl fühlen.
Das Wasser welches zu Hause aus dem Wasserhahn tröpfelt ist dasselbe wie das was ich gerade berühre. Wir trinken zu Trinkwasser aufbereitetes Bodenseewasser. Und auch unser Abwasser geht nach einer Reinigung zurück in den Bodensee.
Was ist mein Platz in dieser Natur? Bin ich einfach ein Teil, oder habe ich Rechte und Pflichten?
Wusstest du, dass alle Medikamente (auch die Pille) und Bestrahlungen nach dem Gebrauch/ Wirkung vom Menschenkörper über den Urin ausgeschieden wird? Was heisst das für die Natur und vor allem für den Lebensraum Wasser? Diese Substanzen die sich im Urin wieder finden, können weder in der Klärungsanlage noch sonst irgendwo aus dem Wasser entzogen werden. Sie bleiben also im Wasser. Diese Art von Wasserverschmutzung die überhaupt nicht sichtbar oder auf kurzfristige Zeit nachvollziehbar ist, ist jedoch präsent. Einige Fische stellen nur noch eine sehr geringe Fruchtbarkeit an den Tag, was im Zusammenhang mit den Östrogenen der Pille zu tun hat.
Es gibt auch Auswirkungen von anderen Medis die jedoch noch zuwenig erforscht wurden.

Als Teil der Natur bin ich aufgefordert nachhaltig zu handeln, damit das Ökosystem mit oder eben auch ohne mich weiterhin funktionieren kann.

Michèle

WI 22


Es war sehr spannend zu sehen was in diesem Bereich alles getan wird in der Forschung und vor allem, dass sehr praxisnah geforscht wird. Das find ich wirklich super.
Es war auch spannend zu sehen was für Projekte mit den Kindern z.T. in der Unterstufe durchgeführt werden können.

Jedoch fand ich es ein wenig schade, dass ich eher „erdrückt“ als ermuntert wurde. Es wäre sicher gut gewesen, mit ganz kleinen Beispielen zu zeigen, wie man vorgehen könnte und uns zeigen, dass es vor allem auf die eigene Haltung ankommt.

Ich hatte mir von dieser Lernbar gewünscht, dass ich zusätzlich ermuntert würde und praktische Tipps erhalten würde. Dies ging auf kosten der Forschungsstudienpräsentation ein wenig verloren, was ich schade fand.

Den Aufsatz von Otto Herz habe ich noch nicht zu Ende gelesen. Was mir dabei jetzt schon gefällt ist die Art und Weise der Betrachtung. Was für mich so viel heisst wie, ganz konkret und natürlich die Situation so aufzeigen wie sie ist, und was man in der Bildung machen kann.

Nachhaltige Entwicklung sollte beispielhaft aber nicht „alibimässig“ in der Schule gelebt werden. Wie Herz schreibt, geht es nicht darum zu erklären was es ist, sondern viel mehr zu leben.

WIE IST DIES AN DER PHR?
Ich habe mir Gedanken gemacht, ob wir während dieser 3 Jahre Ausbildungszeit an der PHR kontinuierlich und eben auf natürliche Weise die nachhaltige Entwicklung erlebt haben.
Leider bin ich zum Schluss gekommen, dass dies nicht der Fall war.

Wieso kam der Begriff nachhaltige Entwicklung erst im letzten Semester zu tragen? Wäre es nicht sinnvoller dies an den Anfang zu setzen, damit nachher während der Ausbildungszeit darauf aufgebaut hätte werden könnte?
Vielleicht wären einige Dozierende auch froh gewesen bei einigen Veranstaltungen dabei zu sein, um ihr eigenes Handeln zu überdenken.

Bilder wie ein MuU Dozent welcher ein Stapel Papier einfach in den Abfalleimer statt ins Altpapier wirft, oder ein Unterrichtsraum in welchem die Fenster geöffnet sind, währenddem geheizt wird, sind für mich sehr fragwürdig. Kleine Sachen? Vielleicht! Und trotzdem könnten sie auch anders prägen. Indem eben genau auf Kleinigkeiten geachtet würde.

Michèle

Monday, June 12, 2006

INPUT 8

Als Lehrerin ist es mein Ziel den M&U Unterricht im Sinn einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten. Die Vorlesung von heute Morgen hat mich angeregt, die Visionen der Kindern aufzudecken und auf Grund von denen Projekte zu lancieren.
Am schönsten wäre es, wenn ich mit Teamkolleginnen und Kollegen Projekte entwickeln könnte, um grössere Wirkungen zu erzielen.
Meine Frage ist jetzt, wie können Eltern, Teamkolleginnen und Kollegen, Behörden von solchen Projekten überzeugt werden?
Vor allem bei Niederlagen ist es wichtig zu sehen, dass eine nachhaltige Entwicklung in kleinen Schritten geschieht und dabei auch Niederlagen eingesteckt werden müssen.

Zu unserem Gruppenblog-Thema: Ich denke, dass sobald Visionen der Kinder ins Spiel gebracht werden, das Thema Armut-Reichtum eine wichtige Rolle spielen wird. Denn Kinder können Ungerechtigkeiten nicht ausstehen. Dabei ist mir wichtig, dass die Kinder die Vernetzungen sehen und nicht nur die Armut alleine.

Tuesday, June 06, 2006

Ameise gegen Raupe

Wie ich da so sass und mich eigentlich in mein Buch vertiefen wollte, entdeckte ich den Kampf zwischen einer Ameise und einer winzig kleinen Raupe. - Um besser zu verstehen, die Szene spielte sich im Wald auf einem kleinen am boden liegenden Ästchen, das kaum dicker als einen cm sein konnte, ab.
Die Ameise, halb so klein wie das Räuplein, versuchte jenes abzuschleppen. Die Raupe ihrerseits wehrte sich mit ganzer Kraft und wand sich um die eigene Achse, was wiederum der Ameise erheblich Mühe bereitete. Dieses Kräftemessen dauerte einige Minuten.

Meine Gedanken: „Soll ich dem armen Räupchen helfen?“ -Es schien, dass die Ameise die Oberhand erhielt. - Oder soll ich der Natur ihren Lauf lassen? In diesem Fall überliess ich die Raupe ihrem Schicksal.
Aber welch Glück, die Raube ist, ohne Ameise, vom Ästchen gefallen. „Welch Glück für die Raupe“, dachte ich. Und doch, das arme Tier blieb kraftlos an der Stelle liegen, an der es heruntergefallen war. „Jetzt ist sie tot“.

Die Ameise, nicht zu vergessen, rannte auf dem Ästchen immer noch hin und her und suchte sich eine Möglichkeit um ebenfalls auf den Boden zu gelangen. Dies gelang ihr vorerst nicht. Soll ich der Ameise auf den Boden helfen? Aber nein, auch dieses Mal entschied ich mich, der Natur ihren Willen zu lassen.

Und siehe da, auch die Ameise hat einen Weg gefunden, und nach einiger Zeit der irren Suche hat auch sie das Räupchen wieder gefunden. WAS JETZT?

Ist die Ameise überhaupt noch an einer toten Raupe interessiert? Aber nein, die Raupe ist ja noch gar nicht tot. Als die Ameise nämlich wieder „Hand“ anlegte kämpfte das Räupchen wieder tapfer weiter.

Wie lange wohl noch? Ich musste leider den Ort des Geschehens verlassen.

Dieses Erlebnis mit der Raupe und der Ameise war extrem beeindruckend. Wie viel doch auf unserer Welt passiert, ohne dass wir es wahrnehmen.

Monday, June 05, 2006

Wenn viele kleine Leute
viele kleine Schritte tun,
dann ist Veränderung möglich!


Lasst uns Schritte gehen!



Michèle

Für mich wichtige Punkte aus dem Text Bildung für nachhaltige Entwicklung

  • Projekte und konkretes Handeln
  • Austausch mit Klassen von anderen Kontinenten
  • Arbeiten öffentliche präsentieren

Ich könnte mir vorstellen das Thema T-Shirt in der Klasse zu vertiefen und darin das Thema Armut-Reichtum als einen Aspekt zu beleuchten. Mögliche Ideen:

  • Das Thema T-Shirt aus verschiedensten Perspektiven zu beleuchten,
  • Vernetzungen sichtbar machen,
  • Ergebnisse der Arbeiten öffentlich präsentieren, z.B. in der Einkaufsmeile einer Stadt, oder noch besser in einem Kleiderkaufhaus,
  • Kontakt mit einer Klasse aus einem Land aufnehmen. Über die Bedeutung von Kleidern für die Kinder diskutieren, usw.

Thursday, June 01, 2006

Es geht nicht darum, den Kindern das richtige moralische Verhalten beizubringen, sondern
  • ihnen verschiedene Perspektiven zu zeigen,
  • Vernetzungen sichtbar zu machen,
  • und den Kindern die wichtigsten Grundkompetenzen zu vermitteln, damit diese die Zukunft aktiv und verantwortungsvoll gestalten können.

Beeindruckt hat mich vor allem, dass bereits mit Unterstufenkindern so tiefgründig gearbeitet werden kann. Die konkreten Ideen motivieren mich, mit meiner zukünftigen Klasse auch ein solche Projekte zu starten.

Tuesday, May 30, 2006

WI 21

Das Leben motiviert mich nachhaltig zu handeln!

Jedes Lebewesen ist einzigartig. Nicht nur die Menschen sind Unikate, nein jeder Grashalm gibt es nur ein einziges Mal. Vielleicht tönt dies ein wenig übertrieben, aber nichts desto trotz ist dies so.
Die Achtung vor dem Leben von Lebewesen welche sich nicht wehren können, aber auch die Achtung vor dem Leben unserer „Nachfolger“ motivieren mich nachhaltig zu handeln.

Die Liebe zu Kindern erachte ich als angehende Lehrperson als unabdingbar. Gerade weil mir das Wohl dieser jungen Menschen am Herzen liegt, möchte ich mich bemühen durch mein Handeln einen kleinen Beitrag zu leisten, damit sie die Natur noch ähnlich wie ich erfahren werden können, die Luft ohne Maske einatmen können und sich nicht ums Wasser prügeln müssen.

Ich alleine kann nichts erreichen! Aber wenn alle ein wenig tun kann dies klappen. Es hängt nicht von den „Mächtigen“ ab. Denn diese sind abhängig von den „Kleinen“. Ohne „Kleine“ kann es keine „Grossen“ geben!

Naturerlebnisse zahlreicher Art faszinieren mich immer wieder. Ob es sich, um einen entdeckten Kleiber am Baumstamm oder um einen wunderschönen Wasserfall mitten in der Natur handelt, diese Erlebnisse sind Nahrung für meine Seele. Wenn ich achtsam durch die Welt gehe entdecke ich viele solche „Kleinigkeiten“ und lerne mich über diese zu freuen und diese Freude weiterzugeben.


Michèle